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Mit neuem Konzept setzten der ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen, das Deutsche Rote Kreuz in Wanne-Eickel und das St. Marien-Hospital die Tradition der Herner Demenztage fort. Rund 150 Besucher hörten Vorträge und beteiligten sich rege an den Diskussionen in den drei Angebotenen Workshops.
Die kleineren Gesprächsrunden sind Teil des neuen Konzepts des Herner Demenztages. Expertinnen und Experten der beteiligten Verbände und Institutionen gaben einen Überblick über die Demenzerkrankung in den unterschiedlichen Stadien und zeigten Hilfsangebote im familiären, ambulanten und stationären Bereich auf. Dabei konnten die Referenten auch auf individuelle Probleme und Sorgen der Teilnehmer eingehen. Der Chefarzt der psychiatrischen Klinik St. Marien in Eickel Dr. Peter Nyhius gab zudem einen Überblick über die verschiedenen Stadien einer Demenzerkrankung und die vorhandene Versorgungskette von Beratungsstellen und Betreuungsangeboten.
Mit dem gut besuchten Dritten Herner Demenztag zeigte sich einmal mehr, welchen Stellenwert diese Alterserkrankung inzwischen in der Gesellschaft hat. Nicht nur im stationären Bereich gehören demenzielle Erkrankungen inzwischen zu den alltäglichen Herausforderungen für Träger und Pflegende, auch viele Familien sehen sich bei der Pflege demenzkranker Angehöriger großen Herausforderungen gegenüber. Der Herner Demenztag will dabei lebensnahe Informationen und Hilfestellungen geben.
Informationen für betroffene Angehörige vermitteln auch die Kursreihe "Hilfe für Helfer" des ASB, die seit mehreren Jahren erfolgreich läuft und in Kürze erneut startet.
Als kompetente Ansprechpartner stehen auch die ASB-Infobüros für alle Fragen rund um die Pflege und Betreuung demenzkranker Menschen in den spezialisierten Einrichtungen des Verbandes zur Verfügung.
Mit dem jetzt vorgelegten Konzept einer "Pflegezeit" hat Bundes-Familienministerin Kristina Schröder aus Sicht des ASB Regionalverbandes Herne-Gelsenkirchen e.V. die tatsächlichen Bedürfnisse von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen völlig verfehlt.
Lesen Sie hier die aktuelle Stellungnahme von ASB-Geschäftsführer Albert Okoniewski:
Das Ruhrgebiet ist in diesem Jahr Mittelpunkt der Europäischen Kultur und stellt sich mit unterschiedlichsten Projekten den Gästen aus aller Welt, aber auch den eigenen Bürgern dar.
Der ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. engagiert sich seit Jahren in der Förderung lokaler Kultur und ist nun auch Förderer der Kulturhauptstadt Ruhr 2010. Der Verband präsentiert dabei zwei Ereignisse für Jung & Alt im Rahmen des zentralen Projektes "Kulturkanal", das rund um einen der zentralen Wasserwege des Ruhrgebiets zelebriert wird.