Hier geht es zu zehn Fragen (und Antworten), die im Zusammenhang mit Demenz häufig auftauchen...
Mit dem Begriff Demenz wird ein komplexes Symptombild mit organisch bedingtem fortschreitendem Verlust geistiger Fähigkeiten, einhergehend mit Gedächtnis-, Wahrnehmungs- und Denkstörungen, Desorientiertheit, Persönlichkeitsveränderungen und in der Folge auch körperlichem Abbau beschrieben. In Deutschland gibt es derzeit etwa 1,2 Millionen von mäßiger bis schwerer Demenz betroffene Menschen. In den nächsten Jahrzehnten ist mit einem Anstieg der Betroffenen auf zwei bis zweieinhalb Millionen (diese Angaben variieren je nach Quelle) Menschen zu rechen, sollte es nicht zu weitgehenden Therapieerfolgen in der Medizin kommen.
Zurzeit wird die Mehrheit der an Demenz erkrankten Menschen nach wie vor von ihren Angehörigen versorgt, zum Teil mit Unterstützung ambulanter Pflegedienste. Pflegende Angehörige geraten aber bei der Versorgung ihres Familienmitgliedes häufig an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit. Auch professionelle ambulante Dienstleistungen können einen mittelschwer an Demenz erkrankten Menschen auf Dauer nicht verantwortlich in seiner eigenen Wohnung versorgen. Unruhe (Weg-, Hinlauftendenzen), Verhaltensauffälligkeiten und Verwahrlosungstendenzen zwingen häufig die bisherige Pflegeperson, über eine Alternative nachzudenken.
Bei einer Demenzerkrankung kann kein typischer Verlauf oder typische Symptome beschrieben werden. Natürlich gibt es immer eine Prognose, mit einer ungefähren Zeitangabe, oder typische Symptome wie den Verlust des Kurzzeitgedächtnisses, aber nie verläuft das Krankheitsbild bei mehreren Betroffenen identisch.
Symptome der Erkrankung können in unterschiedlicher Ausprägung und Reihenfolge auftreten.
Wer zuhause einen Angehörigen pflegt, benötigt Unterstützung und fachliche Hilfen, aber auch die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Zweimal jährlich bieten wir deshalb den Angehörigenpflegekurs „Hilfe zum Helfen“ an, der auf pflegende Angehörige ausgerichtet ist und an acht Abenden zahlreiche Themen umfasst:
Grundlagen der Demenzerkrankung, Neurologische Informationen, eine Demenzsimulation, Rechtliche Grundlagen, Informationen zu Leistungen der Pflegeversicherung, Ernährungshinweise für Menschen mit Demenz, Biografiearbeit, wichtige Hilfsmittel,
Einmal im Jahr lädt der ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz und dem St. Marienhospital Eickel zum Herner Demenztag ein. Bei Vorträgen und Diskussionen haben pflegende Angehörige, Mediziner und professionelle Pflegekräfte hier die Möglichkeit, sich über neue Erkenntnisse zur Demenzerkrankung, zu Therapie- und Diagnoseansätzen aber auch zu praktischen Fragen der Versorgung in den eigenen vier Wänden zu informieren.
Informationen zum Herner Demenztag finden Sie hier: Der Demenztag
In den Begegnungs- und Pflegezentren des Arbeiter-Samariter-Bundes im Ruhrgebiet und im besonders spezialisierten Wohn- und Betreuungszentrum "Lebensräume" in Herne-Mitte betreut unser Verband Demenzerkrankte Menschen in eigens dazu gestalteten kleinen Wohneinheiten.
Das Pflegekonzept, die Zusammenstellung des Teams und die bauliche Ausrichtung berücksichtigen dabei den aktuellen Stand der Demenzforschung und versuchen, eine möglichst alltagsnahe Lebenssituation für unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen. Ganz selbstverständlich wird deshalb auch oftmals gemeinsam direkt im Wohnbereich gekocht.
Bei einem Besuch in einem ASB Begegnungs- und Pflegezentrum oder den "Lebensräumen" können Sie sich gerne jederzeit selbst ein Bild von unserer Arbeit machen. Auch auf unseren Internetseiten hier finden Sie zahlreiche Informationen und Bilder aus den Häusern.
Die Gesellschaft für Integration (gfi) und der ASB laden zur ersten Interkulturellen Kabarettnacht
ins Stadtteilzentrum Pluto ein.
Der in Hamburg lebende Comedian Kerim Pamuk tritt am 23. September im
Rahmen der 20. Interkulturellen Woche in Herne mit seinem Programm "Leidkultur" im Stadtteilzentrum in Bickern auf.
Fast schon so regelmäßig wie die Cranger Kirmes lockt auch ein weiteres sommerliches Event jedes Jahr wieder die Zuschauer: der OpenAir-Kinoabend des Arbeiter-Samariter-Bundes im Schlosshof Strünkede in Herne.
Mit der romantischen Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre" bildete er auch diesmal wieder den krönenden Höhepunkt der ganzjährigen Kinocafé-Reihe für ältere Filmfreunde.