In direkter Nachbarschaft des Begegnungs- und Pflegezentrum entstanden gleichzeitig zwei weitere Gebäude. In den nebeneinander liegenden Häusern betreibt der Arbeiter-Samariter-Bund 48 barrierefreie Wohnungen. In den Zimmern können sich durch geschickte und großzügige bauliche Gestaltung nach den Richtlinien der WfA und KDA Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer ohne Schwierigkeiten bewegen.
Die Wohnungen befinden sich zwar in ruhiger Lage an einer kleinen Stichstraße, die nur Anwohner befahren, aber dennoch mitten im Zentrum des Herner Stadtteils Sodingen. Rund um die Gebäude befindet sich eine kleine Parkanlage, die die Häuser mit dem Pflegezentrum und den Zufahrtswegen verbindet. Im Sodinger Zentrum bieten sich den Bewohnern in nur wenigen Minuten Fußweg Entfernung zwei Supermärkte, Einzelhandelsgeschäfte und Cafés.
Nur wenige Meter entfernt erhebt sich in einer künstlerisch gestalteten Landschaft eines der neuen Wahrzeichen Hernes: die Fortbildungsakademie des Innenministers. Unter einer riesigen gläsernen Konstruktion, die das ganze Jahr über für ein Mittelmeerähnliches Klima sorgen soll, findet der Besucher neben einem Restaurant und den Tagungsräumen auch eine Niederlassung der Stadtbücherei und das Bürgeramt. Kleinere Behördengänge aus allen Bereichen können problemlos zu Fuß erledigt werden.
Mit dem jetzt vorgelegten Konzept einer "Pflegezeit" hat Bundes-Familienministerin Kristina Schröder aus Sicht des ASB Regionalverbandes Herne-Gelsenkirchen e.V. die tatsächlichen Bedürfnisse von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen völlig verfehlt.
Lesen Sie hier die aktuelle Stellungnahme von ASB-Geschäftsführer Albert Okoniewski:
Das Ruhrgebiet ist in diesem Jahr Mittelpunkt der Europäischen Kultur und stellt sich mit unterschiedlichsten Projekten den Gästen aus aller Welt, aber auch den eigenen Bürgern dar.
Der ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. engagiert sich seit Jahren in der Förderung lokaler Kultur und ist nun auch Förderer der Kulturhauptstadt Ruhr 2010. Der Verband präsentiert dabei zwei Ereignisse für Jung & Alt im Rahmen des zentralen Projektes "Kulturkanal", das rund um einen der zentralen Wasserwege des Ruhrgebiets zelebriert wird.