Anstatt mehrere Monate am Stück ihren Zivil- oder Wehrdienst zu leisten, entscheiden sich jedes Jahr junge Männer für den Dienst im Katastrophenschutz. Dabei verpflichten sich die Helfer zwar für einen Zeitraum von 6 Jahren, während dieser Zeit besteht allerdings die Möglichkeit, eine Ausbildung oder ein Studium weiterzuführen und somit direkt nach dem Schulabschluss im Berufsleben Fuß zu fassen.
Gemeinsam mit anderen Verbänden absolviert der Katastrophenschutz-Zug des Arbeiter-Samariter-Bundes auch regelmäßige Übungen und Einsatzsimulationen – wie hier auf dem Gelände der Wetfalen-Kaserne in Ahlen
Dabei legt das Katastrophenschutzgesetz eindeutig fest, dass den Helfern durch diesen Dienst keinerlei arbeitsrechtliche Nachteile entstehen dürfen.
Der Katastrophenschutz ist aber auf keinen Fall ein Auffangbecken für diejenigen, die ein bequemes Schlupfloch vorbei an Wehr- und Zivildienst suchen. Vielmehr ist der „KatS“ eine ernstzunehmende und anspruchvolle Einrichtung, die im Ernstfall Leben retten kann und muss.
Der Katastrophenschutz wurde zu Zeiten des Kalten Krieges aus Angst vor militärischen Angriffen eingerichtet, doch obwohl diese Zeiten glücklicherweise vorüber sind hat der Dienst nicht an Bedeutung verloren.
Heute versteht sich der KatS“ als Schnelle-Einsatz-Gruppe bei so genannten Großschädensfällen.
Einen Massenanfall von Verletzten bilden all die Situationen, in denen die Feuerwehr oder andere Hilfsorganisationen den Schutz und die Betreuung von Opfern oder gefährdeten Personen nicht mehr alleine gewährleisten können.
Ein solcher Fall kann eintreten, wenn beispielsweise ein voll besetzter Reisebus oder Zug verunglückt. Im Alltag bildet der Katastrophenschutz darüber hinaus bei Großveranstaltungen wie Musikkonzerten und Sportmeetings (zuletzt auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft) auch eine Anlaufstelle für verletzte und erschöpfte Besucher oder Teilnehmer
Die oberste Verantwortung für den Katastrophenschutz in Herne hat die Stadtverwaltung, vertreten durch den Oberbürgermeister oder dessen Beauftragten. Innerhalb des Zuges übernimmt der Zugführer gemeinsam mit seinen Stellvertretern die Einsatzleitung vor Ort.
Mit der romantischen Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre" setzt der ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. die erfolgreiche Reihe seiner OpenAir-Kinoabende fort. Der Freiluftfilm ist mit rund 400 Besuchern jedes Jahr der sommerliche Höhepunkt der Kinocafé-Reihe für ältere Filmfreunde.
Noch gibt es Karten im Vorverkauf in der Filmwelt Herne.
Ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Einheiten des Katastrophenschutzes in Herne und Wanne-Eickel war Ziel einer gemeinsamen Großübung, zu der sich die Verbände und das zuständige Kreis-Verbindungskommando der Bundeswehr jetzt auf dem Gelände der Westfalen-Kaserne in Ahlen zusammengefunden haben.
Dabei waren auch zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzes im ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. im Einsatz.