Anstatt mehrere Monate am Stück ihren Zivil- oder Wehrdienst zu leisten, entscheiden sich jedes Jahr junge Männer für den Dienst im Katastrophenschutz. Dabei verpflichten sich die Helfer zwar für einen Zeitraum von 6 Jahren, während dieser Zeit besteht allerdings die Möglichkeit, eine Ausbildung oder ein Studium weiterzuführen und somit direkt nach dem Schulabschluss im Berufsleben Fuß zu fassen.
Dabei legt das Katastrophenschutzgesetz eindeutig fest, dass den Helfern durch diesen Dienst keinerlei arbeitsrechtliche Nachteile entstehen dürfen.
Der Katastrophenschutz ist aber auf keinen Fall ein Auffangbecken für diejenigen, die ein bequemes Schlupfloch vorbei an Wehr- und Zivildienst suchen. Vielmehr ist der „KatS“ eine ernstzunehmende und anspruchvolle Einrichtung, die im Ernstfall Leben retten kann und muss.
Der Katastrophenschutz wurde zu Zeiten des Kalten Krieges aus Angst vor militärischen Angriffen eingerichtet, doch obwohl diese Zeiten glücklicherweise vorüber sind hat der Dienst nicht an Bedeutung verloren.
Heute versteht sich der KatS“ als Schnelle-Einsatz-Gruppe bei so genannten Großschädensfällen.
Einen Massenanfall von Verletzten bilden all die Situationen, in denen die Feuerwehr oder andere Hilfsorganisationen den Schutz und die Betreuung von Opfern oder gefährdeten Personen nicht mehr alleine gewährleisten können.
Ein solcher Fall kann eintreten, wenn beispielsweise ein voll besetzter Reisebus oder Zug verunglückt. Im Alltag bildet der Katastrophenschutz darüber hinaus bei Großveranstaltungen wie Musikkonzerten und Sportmeetings (zuletzt auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft) auch eine Anlaufstelle für verletzte und erschöpfte Besucher oder Teilnehmer.
Die oberste Verantwortung für den Katastrophenschutz in Herne hat die Stadtverwaltung, vertreten durch den Oberbürgermeister oder dessen Beauftragten. Innerhalb des Zuges übernimmt der Zugführer gemeinsam mit seinen Stellvertretern die Einsatzleitung vor Ort.
Mit dem jetzt vorgelegten Konzept einer "Pflegezeit" hat Bundes-Familienministerin Kristina Schröder aus Sicht des ASB Regionalverbandes Herne-Gelsenkirchen e.V. die tatsächlichen Bedürfnisse von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen völlig verfehlt.
Lesen Sie hier die aktuelle Stellungnahme von ASB-Geschäftsführer Albert Okoniewski:
Das Ruhrgebiet ist in diesem Jahr Mittelpunkt der Europäischen Kultur und stellt sich mit unterschiedlichsten Projekten den Gästen aus aller Welt, aber auch den eigenen Bürgern dar.
Der ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. engagiert sich seit Jahren in der Förderung lokaler Kultur und ist nun auch Förderer der Kulturhauptstadt Ruhr 2010. Der Verband präsentiert dabei zwei Ereignisse für Jung & Alt im Rahmen des zentralen Projektes "Kulturkanal", das rund um einen der zentralen Wasserwege des Ruhrgebiets zelebriert wird.