Erwachsene Bürger der Stadt Herne, die durch besondere Lebensumstände nicht mehr in der Lage sind, ihren Alltag und elementare Situationen des täglichen Lebens zu meistern, bekommen Unterstützung durch gesetzliche bestellte Betreuer. Sie regeln je nach Einzelfall Geldangelegenheiten, kümmern sich um die Gesundheitsvorsorge und -behandlung und halten den Kontakt zu Behörden und Ämtern. Die Gründe für die Notwendigkeit einer Betreuung können dabei höchst unterschiedlich sein. Oft ist es Altersverwirrtheit oder eine geistige Behinderung, die die Unterstützung durch einen Betreuer erfordert. Vielfach sind es jedoch auch psychische oder seelische Erkrankungen sowie Suchtprobleme.
Zu Betreuern ernennen die Gerichte vielfach nahe Angehörige der Betroffenen, die sich nun plötzlich zahlreichen Pflichten und einer großen Verantwortung gegenüber sehen. Unter anderem um in solchen Situationen zu helfen, wurde im Juli 1995 der Betreuungsverein Herne im Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. gegründet.
Wenige Jahre zuvor hatte der Gesetzgeber das alte und überholte Vormundschaftsrecht reformiert. Statt der zuvor üblichen Entmündigung steht seitdem die partnerschaftliche Betreuung des Betroffenen im Vordergrund. So wurde der Betreuer seinem Klienten nun zum Beispiel nicht mehr juristisch übergeordnet, sondern gleichgestellt. Sozial engagierte Herner Bürger gründeten den Betreuungsverein deshalb mit der Zielsetzung, die Position der betreuungsbedürftigen Menschen zu stärken. Dabei war von Beginn an eine parteipolitische und konfessionelle Unabhängigkeit selbstverständlich.
Zwei hauptamtliche Mitarbeiter kümmern sich seitdem als Fachkräfte um die Betreuung von Menschen, deren besondere Lebensumstände eine Unterstützung durch nahe Angehörige oft unmöglich machen. Gleichzeitig verstehen sich die Sozialarbeiter des ASB-Betreuungsvereins aber auch als Servicestelle für die vielen ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer in Herne. Sie benötigen oftmals gerade bei schwierigen Entscheidungen oder juristischen Unklarheiten professionelle Unterstützung.
Das Fundament der Betreuungsarbeit sollen nach den gesetzlichen Vorgaben Ehrenamtliche bilden. Der ASB-Betreuungsverein sucht deshalb ständig hilfsbereite Herner Bürger, die im Rahmen des Betreuungsrechts ein Stück Verantwortung für das Wohlergehen eines Mitbürgers übernehmen wollen. Sie werden von den hauptamtlichen Vereinsbetreuern in der täglichen Arbeit unterstützt.
Um ehrenamtliche Betreuer sowie Angehörige von betreuungsbedürftigen Menschen zu unterstützen bieten die Fachkräfte des ASB-Betreuungsvereins eine regelmäßige Sprechstunde an.
Sie findet jeden ersten Donnerstag im Monat in der Zeit von 17.00 bis 18.30 Uhr in den Büroräumen an der Siepenstraße 15 statt.
Nach telefonischer Absprache sind jedoch auch in anderen Zeiten persönliche Informationsgespräche möglich.
In eine Situation der Hilflosigkeit zu geraten, ist keine angenehme Vorstellung. Deshalb wird viel zu selten eine entsprechende Vorsorge getroffen. Dabei können die Umstände einer möglichen Betreuung vielfach im Vorfeld nach den Wünschen des Betroffenen geregelt werden. Er kann festlegen, wer ihm im Falle einer späteren Notwendigkeit als Betreuer zur Seite gestellt werden soll. Außerdem können in Form einer Betreuungsverfügung oder persönlichen Vorsorgevollmacht wichtige Lebensumstände wie der Aufenthaltsort, medizinische Maßnahmen oder persönliche Vorlieben festgelegt werden, bevor der Betroffene seine Wünsche nicht mehr klar ausdrücken kann und Andere über wichtige Aspekte seines Lebens entscheiden müssen. Gerade innerhalb der Familie können so Streit und Unsicherheiten schon lange vorher ausgeschlossen werden.
Allgemeine Informationen zu persönlichen Vorsorgevollmachten oder Betreuungsverfügungen sind bei den Fachleuten des Betreuungsvereins Herne im ASB Landesverband NW e.V. erhältlich.
Hauptamtliche Mitarbeiter im Betreuungsverein:
Betreuungsverein Herne
im Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband NW e.V.
Siepenstraße 15
44623 Herne
Telefon (0 23 23) 9 19 00 – 10
und (0 23 23) 9 19 00 – 12
Mit der romantischen Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre" setzt der ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. die erfolgreiche Reihe seiner OpenAir-Kinoabende fort. Der Freiluftfilm ist mit rund 400 Besuchern jedes Jahr der sommerliche Höhepunkt der Kinocafé-Reihe für ältere Filmfreunde.
Noch gibt es Karten im Vorverkauf in der Filmwelt Herne.
Ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Einheiten des Katastrophenschutzes in Herne und Wanne-Eickel war Ziel einer gemeinsamen Großübung, zu der sich die Verbände und das zuständige Kreis-Verbindungskommando der Bundeswehr jetzt auf dem Gelände der Westfalen-Kaserne in Ahlen zusammengefunden haben.
Dabei waren auch zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzes im ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. im Einsatz.