Eine wohnliche Umgebung trotz modernster Beatmungstechnik – darauf legten die Planer des spezialisierten Wohnbereiches besonderen Wert
Terrassen und Grünanlagen rund um das ASB Begegnungs- und Pflegezentrum Holsterhausen dienen Bewohnern und betreuenden Angehörigen zur Entspannung und Erholung |
Die Ursachen für ein Wachkoma oder eine dauerhafte Beatmungspflicht bei jüngeren und älteren Menschen sind vielfältig und die Herausforderungen, die die Betreuung und Versorgung dieser Betroffenen an eine Pflegeeinrichtung stellen sind groß. Während beatmungspflichtige Patienten früher lange Zeit in Krankenhäusern versorgt werden konnten, werden sie heute schnellstmöglich in die häusliche Umgebung oder eine spezialisierte Pflegeeinrichtung entlassen. Da gerade die technische Betreuung zuhause oft ein Problem ist und die notwendige Pflege rund um die Uhr selten gewährleistet werden kann, wird der spezialisierte Wohnbereich des Arbeiter-Samariter-Bundes intensiv nachgefragt. Im ASB Begegnungs- und Pflegezentrum Holsterhausen wurde deshalb ein eigener Wohnbereich für beatmungspflichtige Bewohner geplant und realisiert, der modernste Beatmungstechnik mit einer möglichst angenehmen Wohnumgebung kombiniert. Neben den baulichen Voraussetzungen legte der Verband aber auch viel Wert auf die Schulung von Mitarbeitern und Leitungskräften in diesem sensiblen Pflegebereich. Durch das Zusammenwirken von professioneller Pflege und intensiven Therapieangeboten konnten schon mehrfach Bewohner wieder von der Beatmung entwöhnt und in ein weitgehend normales Leben in der eigenen Wohnung entlassen werden. Die Information und Begleitung der Angehörigen gehört also ebenfalls zu den wichtigen Aufgaben der spezialisierten Einrichtung. Zu den Anforderungen gehört neben pflegerischen Verrichtungen aber auch der intensive Kontakt zu den Fachfirmen für die Beatmungstechnik und den beteiligten Medizinern. Der Pflegebereich des ASB für beatmungspflichtige Bewohner arbeitet eng mit den umliegenden Fachärzten und Spezialkliniken zusammen. Ihre Ansprechpartnerin für die Pflege von dauer-beatmungspflichtigen Bewohnern: Tobias Ahrens |
Mit der romantischen Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre" setzt der ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. die erfolgreiche Reihe seiner OpenAir-Kinoabende fort. Der Freiluftfilm ist mit rund 400 Besuchern jedes Jahr der sommerliche Höhepunkt der Kinocafé-Reihe für ältere Filmfreunde.
Noch gibt es Karten im Vorverkauf in der Filmwelt Herne.
Ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Einheiten des Katastrophenschutzes in Herne und Wanne-Eickel war Ziel einer gemeinsamen Großübung, zu der sich die Verbände und das zuständige Kreis-Verbindungskommando der Bundeswehr jetzt auf dem Gelände der Westfalen-Kaserne in Ahlen zusammengefunden haben.
Dabei waren auch zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzes im ASB Regionalverband Herne-Gelsenkirchen e.V. im Einsatz.