Candy, Mia und Micky heißen drei der neuesten Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bundes. Die drei Therapiehunde besuchen seit einigen Wochen die Seniorinnen und Senioren in den ASB-Einrichtungen in Herne, Gelsenkirchen, Dortmund und Haltern am See. Und sie schaffen es auf verblüffende Weise, manchmal sogar Bewohnerinnen und Bewohner anzusprechen, die kaum noch auf menschliche Kontakte reagieren.
Gerade für Patienten im Wachkoma sind die tierischen Besuche oft eine unersetzliche Ergänzung zu den üblichen Angeboten der Ergo- und Physiotherapeuten. In vielen Fällen schaffen es die Tiere, ganz behutsam Verkrampfungen zu lockern, Reaktionen und Gefühle hervorzurufen.
Doch den Umgang mit den schwer pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohnern mussten auch Candy, Mia und Micky lernen, genauso wie ihre examinierten menschlichen Kolleginnen. Während andere Pflegeeinrichtungen oftmals Tiere ohne jedes vorherige Training zur Beschäftigung und zur Freude der Senioren einsetzen, durchliefen die Therapiehunde des Arbeiter-Samariter-Bundes eine mehrmonatige Ausbildung. Und auch heute gilt: Hundeführer Matthias Bohne darf seine drei Schützlinge nicht überfordern. Nach einer für die Hunde anstrengenden Spiel- und Streichelrunde in einer der Pflegeeinrichtungen des ASB im Ruhrgebiet müssen die vierbeinigen Therapeuten erst einmal hundgerecht toben und belohnt werden. Auch bei der Unterbringung des tierischen Trios setzte der Arbeiter-Samariter-Bund hohe Maßstäbe an. Die Therapiehunde wohnen in einem großzügig ausgestatteten Zwinger und werden mit einem modernen Hundeanhänger zu ihren Einsatzorten gebracht. Mehrmals in der Woche sind sie in den Häusern zu Gast, spielen und laufen mit den Bewohnern, unterstützen Bewegungsangebote und erobern jedes Mal die Herzen der Senioren im Sturm.
Und wann immer Pflegekräfte und Angehörige sehen, wie schwer pflegebedürftige junge oder ältere Menschen wieder leichte Reaktionen zeigen, wie apathische Bewohner plötzlich wieder Freude daran haben, mit den Hunden zu spielen oder sogar einen kleinen Spaziergang zu machen, dann ist klar, dass sich der große Aufwand, den der Verband mit der sorgfältigen Auswahl und Ausbildung der Therapiehunde betrieben hat, eindeutig gelohnt hat.
Die Gesellschaft für Integration (gfi) und der ASB laden zur ersten Interkulturellen Kabarettnacht
ins Stadtteilzentrum Pluto ein.
Der in Hamburg lebende Comedian Kerim Pamuk tritt am 23. September im
Rahmen der 20. Interkulturellen Woche in Herne mit seinem Programm "Leidkultur" im Stadtteilzentrum in Bickern auf.
Fast schon so regelmäßig wie die Cranger Kirmes lockt auch ein weiteres sommerliches Event jedes Jahr wieder die Zuschauer: der OpenAir-Kinoabend des Arbeiter-Samariter-Bundes im Schlosshof Strünkede in Herne.
Mit der romantischen Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre" bildete er auch diesmal wieder den krönenden Höhepunkt der ganzjährigen Kinocafé-Reihe für ältere Filmfreunde.